Kategorie-Archiv: presentation///vortrag

utopia returns

„Aufbruch in die Utopie“ // „Utopia“

17. & 18. Juni Giessen: Deutschland-Premiere für Film & Programm

Endlich in Deutschland zu sehen! Am Mittwoch, 17. Juni 2015 um 20:15 wird im Kinocenter Gießen der abendfüllende Dokumentarfilm „Aufbruch in die Utopie“ als Deutschland-Premiere in Anwesenheit des Regisseurs  Peter Roloff und von Protagonisten aufgeführt. Im Anschluss der Vorführung lädt das Kinocenter Gießen zu einem Gespräch über den Film.

Am Donnerstag, 18. Juni 2015 wird dann die Ausstellung angeliefert und im Gießener Rathaus eingelagert. Nach einer Vorsortier- und Umschichtungsphase der Utopia-Kisten während des Tages im Foyer des Rathauses laden das Stadtarchiv Gießen und die Reisende Sommer-Republik ab dem Nachmittag herzlich ein zum offiziellen Programm:

17:00 Uhr „After Work Worker gesucht“ Viele Unterstützer zur Verbringung der Ausstellungs­kisten in die geheimen Archivkatakomben des Rathauses gesucht! Treffpunkt: Rathaus-Foyer

17:00 Uhr „Adoptiveltern gesucht“ Esther Steinbrechers Reiseagentur „Muss i denn Tours & Cargo Trips“ ist im Rathaus-Foyer noch einmal geöffnet und bietet diesmal ausgewanderte Objekte aus den USA zur dauerhaften Adoption an. Die Anzahl der Objekte ist begrenzt, rechtzeitiges Erscheinen sichert die Adoption!

17 Uhr „Migranten gefunden“ transit giessen
präsentiert in der Lobby des Rathauses Ergebnisse ihrer Aktion „In der Maske des anderen“. Gießener verkleiden sich als Gießener“ vom November 2013 in die Utopie-Ausstellung, vom Internationalen Tag der Migranten 2012 und dem Tag der offenen Tür im Stadttheater Gießen 2011.

17 bis 21 Uhr „Utopische Brotzeit“ Alles zum Selbermachen. Die Bedienung ist einfach: handgreiflich werden und spenden.

19:00 Uhr – „Looking back to Utopia” – Konzertsaal des Rathauses, u.a. mit „grenzlinien“ @ UTOPIA.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen im Rathaus Gießen ist frei.

grenzlinien @ Utopia

Utopia auf Tour

Sonntag, 22.06.2014
9.30 – 19.00 Uhr Tagesexkursion „Zum Harriersand

Treffpunkt. Martinianleger, Bremen

Vortrag von Dr. Steffen Wiegmann & Führung von Rolf Schmidt

Gesprächsrunde „Migration heute“ mit:
Katharina Wolter – Bremer Rat für Migration
Julia Erb – Transit Gießen, ein Heimatmuseum
Raul Gschrey – Kurator Ausstellung „grenzlinien“ Weiterlesen

Curating Culture

Curating Culture: How to Communicate “The Whole Earth”: Lecture and Open Forum with Anselm Franke (HKW Berlin) Fred Turner (Stanford University), Vera Fischer (GCSC Giessen)

11.06.2014, 18.00, Alte Kupferschmiede, Tiefenweg 9, 35390 Giessen – GCSC event organized by Vera Fischer & RA4 (GCSC)

The field of Science Communication is a central topic in the study of culture. Questions appear, such as: how can scientific issues be brought into the public discourse?; Which methods could provide access to the complexity of scientific contents. Curating Culture: How to Communicate the “Whole Earth“ addresses the field of Science Communication with a closer view on exhibition practices and curation.  Fred Turner (Stanford University) will give a lecture drawing on essential links between cold war exhibition practices and the psychedelic counterculture and set the stage for discussing present practices of curation in the open forum together with the curator Anselm Franke (Haus der Kulturen der Welt (HKW), Berlin), chair: Vera Fischer (GCSC, Giessen).

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BÖLL ANALYTICS: EUROPA!

„grenzlinien“ @ BÖLL ANALYTICS: EUROPA!
Pecha Kucha • Diskussion • Barabend!
Freitag, 23. Mai 2014 | basis e.V., Gutleutstr. 8 – 12 | 20 Uhr

Wie weiter mit Europa? Denken die einen bei Europa an Frieden und  Freiheit, an das Recht zu leben und zu arbeiten, wo man möchte, an kulturelle Offenheit und Toleranz, denken andere an Lobbyismus und  marode Staatshaushalte, an gestrandete Flüchtlinge, Demokratiedefizite und an die Ausbreitung rechtsextremer Parteien. Nicht nur geografisch  und kulturell ist Europa schwer zu fassen.

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Ambivalent Faces

„Ambivalent Faces: Visual Endeavours of Identification and Typification from 19th Century Science to Today’s Biometric Recognition.“

Presentation at the 6th international Surveillance & Society conference  (23.04.-26.04.2014) hosted by the University of Barcelona and supported by the Surveillance Studies Network.

When in mid-19th century photography entered science as well as criminological and administrative practice it was widely perceived as an objective medium of depiction and was used as a means for identification as well as typification. Not only in visual anthropology, also in criminology, visual types became influential in the description and classification of the human body and face. Weiterlesen

The Land In Between

14.01.2014 18.00 Finissage + Filmscreening
„Im Land Dazwischen“/“The Land In Between“ (English subtitles)

The finissage offers the last opportunity to visit, have a drink and discuss about the exhibition. We will also be showing the documentary „The Land in Between“ of the Frankfurt-based filmmaker Melanie Gärtner, who will be present for an exchange after the screening. “The Land In Between” follows the stories of the three protagonists Blade Cyrille (Cameroon), Sekou (Mali) and Babu (India). On their way to Europe they find themselves in a place from which they can move neither forward nor backwards. In Ceuta, a Spanish exclave on the Northern coast of Morocco, they are so close. But the Fortress Europe is shutting down its frontiers. Does this mean their dreams of Europe are really over? The documentary accompanies the young men in their everyday life and records their attempts to deal with the situation … and to get out.

grenzgänge – u.a. nikosia, träume

11.12.2013 20.00 Lesung: Marcus Roloff + Michael Wagener in der „grenzlinien“ Ausstellung, Universitätsbibliothekl Gießen.

Lesung mit dem Lyriker Marcus Roloff und dem Verleger und Künstler Michael Wagener, die Texte aus Ihren gemeinsamen Projekten lesen. Die jahrelange Zusammenarbeit führte u.a. zu Texten und Collagen, die in der Ausstellung zu sehen sind und die im Rahmen der „grenzlinien“ Publikation veröffentlicht wurden.

grenzsteine diachron

03.12.2013 18.00 Vortrag///Lecture: Konrad Hierasimowicz + Paul Schumacher + Raul Gschrey

Bei Reisen im Schengen-Raum erscheinen Staatsgrenzen immer weniger relevant. Sie verblassen allmählich in unserer räumlichen Wahrnehmung. Abseits der urbanen Verdichtungsräume und Verkehrsnetze spannt sich umrandet von Wäldern ein dichtes, mit nummerierten Steinen markiertes Netz von Grenzlinien. Auch wenn diese historischen Denkmäler teilweise aus der frühen Neuzeit stammen, haben sie oft noch latente soziale Auswirkungen. In Korrespondenz zur Präsentation von Konrad Hierasimowicz, die Beispiele aus der Region Mittelhessen zeigt, stellt Raul Gschrey Arbeiten des luxemburger Künstlers Paul Schumacher vor.

„grenzlinien“ @ open books, book fair FFM

In über 40 künstlerischen, dokumentarischen und wissenschaftlichen Beiträgen setzt sich das Buch mit dem Themenbereich Grenzen, Grenzlinien und Migration auseinander, das von Christine Taxer und Raul Gschrey herausgegeben wurde und die zusammen mit ausgewählten Gästen – u.a. Judith Kopp von Pro Asyl – das Buch an diesem Abend zum ersten Mal vorstellen werden.

///In over 40 artistic, documentary and academic contributions the book deals with the topic of borders, border lines and migration. The book, edited by Christine Taxer and Raul Gschrey, will be presented for the first time together with guests, among others Judith Kopp (Pro-Asyl).

Buchvorstellung und Lesung | Donnerstag, 10.10.2013 | 20.00 Uhr Heussenstamm-Galerie | Braubachstraße 34 | 60311 Frankfurt/Main

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Cultures @ Work – Working with Cultures

Summer School in Lissabon, Portugal, 23.06.-30.06.2013

Die Summerschool, die vom Lisbon Consortium unter der Leitung von Isabel Gil organisiert wurde fand außer an der Universidade Catolica an weiteren kulturellen Orten in Lissabon statt. Damit war der Besuch der Veranstaltungen auch immer eine Entdeckungsreise durch die Theater, Museen, Kinos und Kulturzenten der Stadt. Diese besondere Erfahrung verband auf überzeugende Weise das Konferenzthema „Cultures at Work – Working with Cultures“ mit den Orten der kulturellen Produktion und Rezeption. Die kreative und offene Atmosphäre übertrug sich auch auf die Präsentationen und Diskussionen und machte die Konferenz zu einem intensiven und produktiven Erlebnis.

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In der beeindruckenden Räumlichkeit des Elektrizitätsmuseums konnte ich meinen Vortrag:  „Opposing Surveillance: Artistic Strategies between Subversion and Reinforcement“ halten. In Relation zum Konferenzthema „Cultures at Work – Working with Cultures“ standen die Selbst-Positionierungen der Künstler, sowie das oftmals ungewollte produktive Potential künstlerischer Interventionen und Projekte im Fokus. Begünstigt von der Tagesaktualität des Themas durch die Meldungen über US-amerikanische Geheimdienstspionage im großen Stil, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion zu Privatsphäre und Datensicherheit, sowie zu künstlerischen Ansätzen, die die sich in diesem Feld positionieren. Weiterlesen